Austria Solar Gütesiegel

Austria Solar Gütesiegel

Beste Qualität

Der Verband Austria Solar startete 2003 ein Gütesiegel für Anbieter von thermischen Solaranlagen. Um dieses zu erlangen, muss der Betrieb umfassende Qualitätskriterien bei Kollektoren, Regelung, Speicher und Pumpen erfüllen. Außerdem muss er nachweisen, dass er dem Installateur oder Dachdecker leicht verständliche Montageanleitungen und technische Unterlagen zur Verfügung stellt.

Gute Dokumentation

Zusätzlich verpflichtet sich jeder Gütesiegel-Betrieb, für den Kunden Anleitungen für die In- und Außerbetriebnahme, für die Regelung und für die Behebung einfacher Betriebsfehler beizulegen, sowie einen Muster-Wartungsvertrag und ein Abnahmeprotokoll. Auch die Umweltfreundlichkeit wird geprüft, alle eingesetzten Dämmstoffe und Frostschutzmittel müssen frei von FCKW und HFCKW sein. Die Garantieleistungen eines Gütesiegel-Betriebes müssen über den marktüblichen liegen: 10 Jahre auf alle Kollektortypen, 5 Jahre auf alle Speicher im Programm. Vergeben und überwacht wird das Gütesiegel von einer unabhängigen Kommission.

Gütesiegel-Qualität von Austria Solar
 
 

Tipps aus der Praxis

Prüfbericht bei Abnahme

Solaranlagen sind heutzutage in einem Tag fertig installiert. Bestehen Sie auf einem schriftlichen Abnahmeprotokoll der kompletten Solaranlage durch den Handwerker. Eine Kopie davon sollte bei Ihnen verbleiben.

Regelmäßige Wartung

Wie bei jeder Heizanlage empfiehlt es sich, die Anlage alle 1-2 Jahre warten zu lassen, damit sie über 25 Jahre einwandfrei funktioniert. Vereinbaren Sie einen Wartungsvertrag mit Ihrem Handwerker, die Kosten dafür sind gering im Vergleich zum über Jahrzehnte gesicherten Solarertrag.

 

Frostsicherheit prüfen

Alle 3 Jahre sollte die Solaranlage auf Frostsicherheit geprüft werden. Das Wärmeträgermedium sollte eine Frostsicherheit von -20 °C nicht unterschreiten, um gegen Frostschäden abgesichert zu sein. Dabei wird auch gleich der pH-Wert der Anlage geprüft, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten.

Haushaltsversicherung nicht vergessen

Zu guter Letzt: melden Sie die Solaranlage nach Inbetriebnahme bei Ihrer Versicherung, damit diese in die Haushaltsversicherung aufgenommen wird, zum Beispiel gegen Glasbruch und indirekten Blitzschlag (betrifft eventuell die elektrische Steuerung).

 
 
 
 

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